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Rheinisches Studieninstitut für
kommunale Verwaltung in Köln


Vorzeichen Insolvenz - Rechtsfragen, Strategie und Taktik bei der Durchsetzung von Forderungen in der Insolvenz des Vollstreckungsschuldners 27210119



Zielgruppe:

Mitarbeiter/innen in kommunalen Behörden, Krankenhäusern, sonstigen Eigenbetrieben und Tochterunternehmen, die mit der Geltendmachung von Forderungen im Insolvenzverfahren befasst sind, sowie an Prüfungsämter
(Vorkenntnisse im Bereich des Insolvenzrechts sind sehr erwünscht)

Ist die Insolvenz des Vollstreckungsschuldners das Ende der Möglichkeiten der Forderungsvollstreckung? In der Praxis oftmals so gedeutet, soll das Seminar Wege und Optionen aufzeigen, welche Forderungen ggf. gleichwohl durchgesetzt werden können und welche frühzeitige Weichenstellung bei der Forderungsvollstreckung für eine etwaig bevorzugte Stellung auch unter insolvenzrechtlichen Vorzeichen führen kann. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Abgrenzung der unterschiedlichen Haftungsmassen, welche sich im Zuge eines Insolvenzverfahrens ergeben können, sowie auf der klaren Definition der Rolle des Gläubigers, welche im konkreten Fall eingenommen wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sensibilisiert für perspektivisches und strategisches Handeln bei Einleitung der Zwangsvollstreckung in bewegliches und unbewegliches Vermögen sowie Forderungen und sonstige Rechte – eine evtl. mögliche Insolvenz des Schuldners stets im Blick. Praxistransfer und fachlicher Austausch sind ein Selbstverständnis.


Themenübersicht:

1) Abgrenzung Einzelzwangsvollstreckung und Insolvenzverfahren
2) Standortbestimmung: Verbraucherinsolvenzverfahren im Überblick
3) Standortbestimmung: Regelinsolvenzverfahren (natürliche Person) im Überblick
a) Besonderheiten bei einer Liquidation
b) Besonderheiten bei einer Betriebsfortführung im Insolvenzverfahren
c) Besonderheiten bei einer Freigabe einer selbstständigen Tätigkeit (§ 35 Abs. 2 InsO)
4) Standortbestimmung: Regelinsolvenzverfahren (juristische Personen/Personengesellschaften etc.) im Überblick
a) Besonderheiten bei einer Liquidation
b) Besonderheiten bei einer Betriebsfortführung im Insolvenzverfahren
5) Die Haftungsmasse(n) im Insolvenzverfahren – wer bekommt eigentlich was und wieviel?
6) Ungesicherte Insolvenzforderungen und Nachrangforderungen
7) Insolvenzgläubiger, Massegläubiger und Neugläubiger
8) Überblick: Vollstreckungsverbote, Rückschlagsperre und Aufrechnung
9) Sonderrechte: Aussonderungsrecht im Insolvenzverfahren
10) Sonderrecht: Absonderungsrecht im Insolvenzverfahren
11) Restschuldbefreiung – Bedeutung und Geltungsbereich sowie der Katalog der ausgenommenen Forderungen
Entgelt

150.00 Euro

Die Anmeldung ist möglich bis
13.05.2019
Referent/in

Sylvia Wipperfürth

Termin

13.06.2019
09:00 - 16:00