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Rheinisches Studieninstitut für
kommunale Verwaltung in Köln


Landespersonalvertretungsgesetz Nordrhein-Westfalen (LPVG NW) - Personalratsarbeit in der Praxis 18070118


In diesem Seminar geht es um praktische Fälle aus der täglichen Personalratsarbeit. In Grup-penarbeit wird geklärt, ob und wie der Personalrat zu beteiligen ist und was er in diesen Situati-onen für die Interessen der Beschäftigten tun kann.

Beispiele:

• In der Kita wurde im letzten Jahr eine Schwangerschaftsvertretung eingestellt; die vertretene Kollegin
bittet um Verlängerung der Elternzeit.
• Eine Kollegin bittet nach ihrer Elternzeit um eine Herabsetzung der Arbeitszeit auf 19 Stunden pro
Woche.
• Im Bauhof soll ein Leiharbeitnehmer für acht Monate als Schweißer eingesetzt werden, fer-ner soll ein
jugendlicher Straftäter 100 Sozialstunden ableisten.
• Ein Personalratsmitglied soll erstmalig an einem Vorstellungsgespräch bei einer Einstellung teilnehmen.
• Ein Mitarbeiter (Arbeitnehmer) des Jugendamtes wechselt auf eine höherwertige Stelle im
Ordnungsamt. Wie gestaltet sich die neue Vergütung?
• Eine Beamtin ist seit mehr als drei Monaten krank geschrieben und soll nun vom Dienstherrn zum
Amtsarzt geschickt werden, was ist zu beachten?
• Ein Kollege erkrankt während des Urlaubs für eine Woche; kann er den Urlaub um diese Woche
verlängern?
• Eine Kollegin wird nach vier Wochen Arbeitsunfähigkeit zum Personalchef bestellt.
• Einem befristet Beschäftigten soll während der Probezeit gekündigt werden.
• Ein Kollege kommt häufig zu spät oder mit einer „Fahne“ zur Arbeit.
• Eine Erzieherin beklagt sich beim Personalrat über Mobbing.
• Nach einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Beschäftigten kommt es zu arbeitsrechtlichen
Konsequenzen.
• Ein Kollege beschwert sich beim Personalrat darüber, dass die Bremsen des Dienst-LKW schief ziehen
und sein Vorgesetzter nichts unternimmt.
• Ein Personalratsmitglied (Schulhausmeister) soll gegen seinen Willen zu einer anderen Schule
umgesetzt werden.
• Es gibt Ärger innerhalb des Personalrats, z. B. wegen häufigen Verstößen gegen die Schweigepflicht.
• Die Rathauskantine wurde bisher mit eigenem Personal geführt und soll nun verpachtet werden.
• Der Kassentresen im Schwimmbad soll mit einer Videokamera überwacht werden.
• Zwischen Weihnachten und Neujahr wird das Rathaus geschlossen; die Beschäftigten sollen während
dieser Zeit Urlaub o. ä. nehmen.
• Die technischen Bereiche (Grün- und Straßenpflege, Friedhöfe, Wasser, Abwasser, Bäder) werden aus
der Stadtverwaltung ausgegliedert und mit den Beschäftigten an eine neu einge-richtete AöR (Anstalt
des öffentlichen Rechts) übertragen.
• Es wird ein Bürgerbüro eingerichtet.

Vorbereitung:
Eigene Fragestellungen können Sie vorab einreichen, sobald Ihre Teilnahme vom Studieninstitut bestätigt wurde.

Teilnehmerkreis:
Personalratsmitglieder, Ersatzmitglieder, Mitglieder der Jugend- und Aus-zubildendenvertretung, Schwerbehindertenvertreter.
Entgelt

270.00 Euro

Die Anmeldung ist möglich bis
12.09.2018
Referent/in

Rolf Georg Koch

Termin

10./11.10.2018
09:00 - 16:00