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Die Behörde vor dem Verwaltungsgericht vertreten

Haben Sie Ihre Behörde vor dem Verwaltungsgericht zu vertreten? Ist es Ihre Aufgabe, von Ihnen oder von anderen verfasste
Bescheide vor Gericht zu rechtfertigen?

Wenn das so ist, müssen Sie das prozessuale Rüstzeug haben, das Sie für eine professionelle und erfolgreiche Prozessführung brauchen. Dazu zählen Kenntnisse im Verwaltungsprozessrecht ebenso wie das Wissen um die Abläufe bei Gericht. Ebenso wichtig sind z. B. Antworten auf die Fragen: Wie schreibe ich eine Klageerwiderung? Welche Aufgaben habe ich in der mündlichen Verhandlung? Wann ist der Gegenstand der Klage erledigt und wie ist darauf zu reagieren? Was bedeutet „Erledigung der
Hauptsache“? Was ist im vorläufigen Rechtsschutzverfahren zu beachten? Wie reagiere ich in der jeweiligen Situation prozesstaktisch? Unter welchen Voraussetzungen kann der angefochtene Verwaltungsakt nachgebessert werden? Wie vermeide ich Kosten? Was ist bei einem Vergleich zu beachten?

In diesem Seminar erlernen Sie die Grundlagen und Techniken verwaltungsgerichtlicher Prozessführung nicht nur theoretisch, sondern auch indem Sie praktische Fälle erörtern.

Inhalte:
* Struktur und Ablauf verwaltungsgerichtlicher Verfahren
* Verfahrensarten einschließlich des vorläufigen Rechtsschutzes
* Die Rolle der Verwaltung als Beteiligte im Verfahren
* Prozessualer Schriftverkehr
* Formen der Prozessbeendigung ohne Sachentscheidung
* Mündliche Verhandlung
* Heilung von Fehlern im Prozess
* Kosten

Zielgruppe:
Bedienstete in den Kommunalverwaltungen, die ihre Behörde vor dem Verwaltungsgericht zu vertreten haben (selbständig oder
zusammen mit dem Justiziar); Beschäftigte, die Zuarbeiten zu leisten haben, ohne selbst vor dem Verwaltungsgericht aufzutreten.

Referent: Dr. Maximilian Roth.

Der Referent ist Richter mit einem Dienstleistungsauftrag am Verwaltungsgericht Schwerin. Vor dem Studium der Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen absolvierte er ein Studium für den gehobenen, nichttechnischen allgemeinen Verwaltungsdienst in einer mittelhessischen Kommune, arbeitete acht Jahre als Sachbearbeiter im gehobenen Dienst und vertrat in diesem Zusammenhang die Behörde u. a. auch vor Gericht. Der Autor ist zuständig für mehrere Vorschriften im Kommentar „Hauck/Noftz“ – SGB XI.

ENTGELT

190,00 Euro
REFERENT*IN

Dr. Maximalian Roth
SEMINAR-ORT

Rheinisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln
MELDETERMIN*

29.03.2027
TERMIN

19.04.2027
09:00 - 16:00 Uhr
*) Meldetermin:
Abhängig von der Anzahl der Buchungen entscheiden wir zum Meldetermin, ob das Seminar stattfinden wird oder nicht. Im Falle einer Durchführung können Sie sich selbstverständlich auch über diesen Stichtag hinaus auf die gewohnte Art und Weise anmelden, solange freie Plätze verfügbar sind. Unabhängig vom Datum Ihrer Anmeldung ist eine kostenfreie Stornierung nach dem Meldetermin nicht mehr möglich.