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§ 2b UStG und umsatzsteuerliches Grundwissen
Die umsatzsteuerliche Behandlung kommunaler Leistungen wird sich durch § 2b UStG grundlegend verändern. Für Städte, Gemeinden, Kreise und andere juristische Personen des öffentlichen Rechts ist es daher unerlässlich, die umsatzsteuerlichen Grundlagen zu kennen und typische Sachverhalte sicher beurteilen zu können.
Das Seminar vermittelt zunächst die wesentlichen Grundlagen des Umsatzsteuerrechts. Darauf aufbauend werden die Besonderheiten des § 2b UStG erläutert und anhand praxisnaher Beispiele auf kommunale Sachverhalte angewendet.
Inhalte:
Grundlagen des Umsatzsteuerrechts
- Steuerbare und nicht steuerbare Umsätze
- Unternehmerbegriff
- Steuerbefreiungen
o Bemessungsgrundlage und Steuersätze
o Vorsteuerabzug
Einführung in § 2b UStG
- Unternehmerische Tätigkeit juristischer Personen des öffentlichen Rechts
- Hoheitliche und privatrechtliche Tätigkeiten
- Wettbewerbsprüfung
- Zusammenarbeit zwischen juristischen Personen des öffentlichen Rechts
Typische kommunale Praxisfälle
- Vermietungen und Verpachtungen
- Nutzungsüberlassungen
- Kostenerstattungen
- Gebühren, Entgelte und Zuschüsse
Hinweise für die praktische Umsetzung im Verwaltungsalltag
Zielgruppe:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Städten, Gemeinden, Kreisen und anderen juristischen Personen des öffentlichen Rechts, insbesondere aus den Bereichen Kämmerei, Steuern, Finanzen, Beteiligungsmanagement, Liegenschaften sowie Fachämtern mit umsatzsteuerlichen Berührungspunkten.
Lernziele:
Die Teilnehmenden erwerben ein sicheres Verständnis der umsatzsteuerlichen Grundsystematik und lernen, die Regelungen des § 2b UStG auf typische kommunale Sachverhalte anzuwenden. Sie erkennen umsatzsteuerliche Risiken frühzeitig und gewinnen Sicherheit bei der steuerlichen Beurteilung ihrer täglichen Praxis.
| ENTGELT 190,00 Euro | REFERENT*IN Maren Franken | SEMINAR-ORT Rheinisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln |